
Jakarta –
Der Vorsitzende der Task Force (Kasatgas) zur Beschleunigung der Rehabilitation und des Wiederaufbaus nach Katastrophen in Sumatra, Muhammad Tito Karnavian, sagte, dass der Lehr- und Lernprozess in drei von der Katastrophe betroffenen Provinzen in der Region Sumatra, nämlich Aceh, Nord-Sumatra und West-Sumatra, zu 100 Prozent wieder aufgenommen wurde. Dies steht im Einklang mit der Beschleunigung der Rehabilitation und des Wiederaufbaus, die weiterhin von der Zentralregierung zusammen mit den Regionalregierungen (Pemda) durchgeführt wird.
„Ich möchte Ihnen im Namen der Task Force und auch im Namen des Lenkungsausschusses für die harte Arbeit meiner Damen und Herren, Ministerien (und) Institutionen, dann auch Regional-, Provinz-, Bezirks-, Stadtregierungen sowie aller Nichtregierungsorganisationen, die dort ebenfalls anwesend waren, ganz herzlich danken“, sagte Tito in einer schriftlichen Stellungnahme am Montag (26.01.2026).
Tito übermittelte dies auf dem Koordinierungstreffen zur Beschleunigung der Rehabilitation und des Wiederaufbaus nach Naturkatastrophen in der Region Sumatra, das im Sasana Bhakti Praja Room, Hauptbüro des Innenministeriums (Kemendagri), Jakarta, stattfand.
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Basierend auf dem Bericht der Task Force wurden derzeit alle Lehr- und Lernaktivitäten in den von der Katastrophe betroffenen Gebieten wieder aufgenommen. Aufgrund der eingeschränkten Möglichkeiten nach der Katastrophe werden jedoch immer noch rund 3 Prozent der Lernaktivitäten in Notklassenzimmern durchgeführt.
Tito betonte, dass die Wiederherstellung des Bildungssektors eine der Hauptprioritäten der Regierung sei, da sie in direktem Zusammenhang mit der Nachhaltigkeit des Lernprozesses der jungen Generation in den betroffenen Gebieten stehe.
Abgesehen vom Bildungssektor sorgte Tito auch dafür, dass die Regierungsverwaltung in allen von der Katastrophe betroffenen Gebieten wieder zur Normalität zurückkehrte, auch in der Regentschaft Aceh Tamiang. Regionale Regierungen, sowohl auf Provinz- als auch auf Bezirks- und Stadtebene, sind wieder dazu übergegangen, öffentliche Aufgaben für die Gemeinschaft wahrzunehmen.
Im Gesundheitsbereich sagte Tito, dass die Gesundheitsdienste in den drei betroffenen Provinzen wieder zum Normalbetrieb zurückgekehrt seien. Von den insgesamt 87 betroffenen regionalen Allgemeinkrankenhäusern (RSUD) hatten neun zuvor ihren Betrieb eingestellt, nun sind alle wieder in den Dienst der Gemeinschaft zurückgekehrt. Mittlerweile sind von den 867 betroffenen kommunalen Gesundheitszentren 865 Gesundheitszentren normal in Betrieb und zwei Gesundheitszentren sind immer noch an provisorischen Standorten in Betrieb, während sie auf den Bau neuer Gebäude warten.
Im Bereich der Basisinfrastruktur wurden bei der Erholung der Stromdienstleistungen erhebliche Fortschritte erzielt. In der Provinz Aceh befindet sich weniger als 1 Prozent der Fläche noch im Wiederherstellungsprozess. Unterdessen wurde in der Provinz Nord-Sumatra die Stromversorgung zu 99 Prozent wiederhergestellt und in der Provinz West-Sumatra zu 100 Prozent wieder in Betrieb genommen. Auch alle öffentlichen Tankstellen (SPBU) in den drei Provinzen haben ihren Betrieb wieder aufgenommen.
Mittlerweile sollen die Internetdienste in den betroffenen Gebieten normal funktionieren. Auch die Versorgung mit Heizöl (BBM) und Flüssiggas (LPG) ist relativ stabil. Tito betonte, wie wichtig es sei, eine gleichmäßige Versorgung aufrechtzuerhalten, um den reibungslosen Ablauf von Bildungsaktivitäten und das soziale Leben der Gemeinschaft zu unterstützen.
Aus wirtschaftlicher Sicht haben alle Märkte in den Provinzen West-Sumatra und Nord-Sumatra ihren Betrieb zu 100 Prozent wieder aufgenommen. Mittlerweile sind in der Provinz Aceh rund 65 Prozent des Marktes in Betrieb, während sich der Rest noch im Prozess der allmählichen Erholung befindet.
Tito räumte jedoch ein, dass es noch eine Reihe von Infrastrukturen gebe, die weiterer Aufmerksamkeit bedürften. Zu dieser Infrastruktur gehören Provinz-, Bezirks- und Dorfstraßen, die noch nicht vollständig wiederhergestellt sind, Brücken, die noch provisorisch sind, sowie die Notwendigkeit einer Flussnormalisierung in mehreren betroffenen Gebieten.
Um sicherzustellen, dass die Beschleunigung des Aufschwungs optimal verläuft, hat das Innenministerium Überwachungsstellen auf zentraler und regionaler Ebene eingerichtet.
„Es gibt hier einen Kommandoposten, der überwacht, der Kommandoposten befindet sich beim Innenministerium, und es gibt einen weiteren Posten in Aceh. Obwohl in Nord-Sumatra, in Medan und West-Sumatra, haben sie auch einen Posten auf Provinzebene eingerichtet“, fügte er hinzu.
Alle diese Bemühungen werden auf integrierte Weise durchgeführt, damit der Rehabilitations- und Wiederaufbauprozess, insbesondere im Bildungs- und öffentlichen Dienstleistungssektor, effektiv und nachhaltig sein und direkte Auswirkungen auf die betroffenen Gemeinden haben kann.
(akd/ega)











